Kürzlich reichte ich eine Geschichte zum Thema ‚Alles wird gut‘ zu einem Schreibwettbewerb ein. Das war knapp, ein paar Minuten vor Einreichschluss per Mail. Ich hatte ein wenig zu spät vom Wettbewerb erfahren, aber am letzten Einreichtag noch etwas geschrieben.  Zuvor hatte ich etwas zum Thema ‚Zwischen den Zeilen‘ zu einem anderen Wettbewerb eingereicht, aber das war bereits in den letzten Maitagen. Auch in einen der letzten Maitage reiche ich etwas zu einem anderen Wettbewerb ein. Ein Thema gab es so nicht. Für eines der fünf vorgegebenen Themen-Triptychons musste man sich entscheiden. Ganz schön schwer. Sowohl die Entscheidung als auch die Triptychons. Ich entschied mich für ‚Winter – Sohn/Tochter – Zug‘. Zu gewinnen gibt bei diesem Wettbewerb auch kein Geld, sondern ein Schreibkurs. Auch ein schöner Preis. Ob ich tatsächlich einen bekomme, muss ich noch abwarten. Bei allen drei Wettbewerben stehen die Gewinner noch nicht fest.Ich nahm auch in den letzten Einreichtagen im Mai teil, weil ich vorher mal kurz in Urlaub auf Korsika und Sardinien war. Genau dort wollte ich mal hin. Es gibt noch mehr Orte, die ich mal sehen möchte. Diesen Monat bekam ich gar ein Last-Minute-Angebot für eines dieser Reiseziele. Aber meine ganze Planung wäre dadurch durcheinander gekommen. Nicht unbedingt meine schriftstellerische. Auf die Weltmeisterschaft hätte ich auch teils verzichten müssen. Das wäre nicht allzu schlimm für mich. Aber ich habe schließlich noch andere Dinge vor und geplant, um die ich mich gerne kümmern möchte. Auch Dinge, die ins Geld gehen, und für vieles auf einmal möchte ich nicht mein Konto strapazieren. Manchmal muss man Prioritäten setzen, könnte man sagen. Es ging aber darum, Entscheidungen zu treffen. Die Planung war lange vorher, der Urlaub in diese Monat wäre zu plötzlich gekommen, und was auch immer noch für Überlegungen und Gefühle zu dieser Entscheidung geführt hatte.