Aus meinem Autorinnenleben im April 2019

Das Buch Heiter bis Köstlich ist in Druck und wird bald erscheinen. Nebst Rezepten sind darin 30 Kurzgeschichten über Essen und Trinken von verschiedenen Autoren zu finden. Passend zum Buchtitel sind meine beiden im Buch veröffentlichten Geschichten heiter. Hier das Cover:
So beginnt meine Geschichte Kaffee: Also, meine Freundin – bei ihr geht alles schief. Für ihren Unterhalt sorgen kann sie ja. Aber wenn die sonst was machen soll oder machen will, dann geht was schief. Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im März 2019

Ich habe mich wieder einmal an einer Ausschreibung beteiligt. Wieder einmal mit Erfolg. Zwei lustige Geschichten, die ich eingereicht habe, erscheinen demnächst in einer Anthologie im Edition Paashaas Verlag, kurz epv. Die Anthologie heißt dann wohl wie die Ausschreibung ‚Heiter bis köstlich‘. Darin finden sich neben meinen beiden Geschichten 28 weitere rund ums Essen und Trinken. Angereichert ist das Buch mit Rezepten.

In meinen beiden Beiträgen geht es um eine Ich-Erzählerin bei ihrer Freundin. In der Geschichte ‚Kaffee‘ hat sie plötzlich großer Kaffeedurst überfallen und die Freundin versteht nicht, dass sie jetzt unbedingt einen Kaffee braucht.  Weiterlesen

Eva und die Panzer

(In der Literaturzeitschrift ‚Fettliebe‘ 2016 veröffentlicht)

Es war ein heißer Sommertag, als die 14 jährige Eva aus der Schule kam. Sie wollte einfach nur nach Hause. Noch zwei Straßen lagen vor ihr. Sie bog von der Hauptstraße nach rechts in die erste Seitenstraße ein.
Das Dorf wirkte wie ausgestorben. Außer ihr war kein einziger Mensch unterwegs und kein einziges Auto fuhr. Auch kein einziges Geräusch war zu hören. Sie wunderte sich sehr darüber.
Plötzlich hörte sie Panzer. Bei Panzer dachte sie immer an Krieg. Erschrocken drehte sie sich zur Hauptstraße um. Bald rollte der erste an ihr vorüber. Eva erkannte jetzt, dass es amerikanische Soldaten waren. In der nahen Stadt stand ihre Kaserne.
Wenn sie durch das Dorf fuhren, stellten sich die Schulkinder an den Straßenrand, lächelten ihnen zu und bildeten mit zwei Fingern einen V. Die Soldaten taten dann das gleiche.
Eva stellte sich aber mit leicht gespreizten Beinen mitten auf die Seitenstraße und blickte zur Hauptstraße. Sie hatte ein breites schönes Lächeln auf den Lippen.
Sexy sah sie aus mit ihrem dünnen handgenähten Jeansrock und dem hellblauen T-Shirt, das so gut dazu passte. Fand sie jedenfalls. Ihre orange Schultasche hielte sie mit beiden Händen am oberen Griff und ließ sie zwischen ihren gespreizten Beinen baumeln.  Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im November 2018


„Worüber man nicht sprechen kann, soll man schweigen.“
Dieses weise, für meine Begriffe richtige, Zitat von Ludwig Wittgenstein ist bekannt.
Der Umkehrschluss müsste lauten: Worüber man nicht schweigen kann, muss man reden.
Ganz stimmt dieser Umkehrschluss nicht, denn man wird nicht von jedem verstanden.
Schreiben kann man über beides. Über etwas, über das man schweigen sollte, und lässt es in seiner Schublade liegen. Das tue ich manchmal. Man kann auch über Dinge schreiben, über die man nicht schweigen kann. Unter den Lesern finden sich welche, die es verstehen.
Eingefügt ist der Zeitungsartikel über den Lesemarathon in Kassel am 4. November, bei dem ich auch meine neu in einer Anthologie erschienenen Kurzgeschichte ‚Die Adoptivtochter‘ vorlas. Sie handelt ein sehr persönlich Thema ab, über das ich nicht schweigen kann. Auch wenn es manchen Leuten nicht gefällt, worüber ich nicht schweigen kann. Deshalb führte ich solche Gedankenspiele auf. Man kann meine Kurzgeschichte online nachlesen auf der Webseite www.nordhessischer-autorenpreis.de. Alle anderen ausgewählten Geschichten zum Ausschreibungsthema ‚An der Grenze‘ natürlich auch.

Aus meinem Autorinnenleben im Oktober 2018

Im Oktober ist natürlich wie jedes Jahr die Frankfurter Buchmesse angesagt. Dort war ich auch ganz schön auf Trab. Es bot sich mir auch diesmal viel Information und Austausch. Weiterlesen

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