Aus meinem Autorinnenleben im Juni 2019

Als Autorin freut man sich immer über Rezensionen.  Auch, wenn sie nicht so gut sind. In diesem Fall eben über die ehrliche Meinung. Wenn sie gut sind, kann es sich aber durchaus auch um ehrliche Meinungen handeln. Ich habe für meinen Roman wieder ein paar gute bekommen. Nicht nur bei Amazon, aber dort kann man einfach nebenstehend auf meinen Roman klicken. Man kann einen Blick ins Buch werfen und die Rezensionen lesen. Weil ich mich ab und an an Ausschreibungen beteilige, möchte ich meine weitere Kurzgeschichte ‚Kaffee‘ aus der Anthologie ‚Heiter bis Köstlich‘ vom Edition Paashaas Verlag http://www.verlag-epv.de/  nicht vorenthalten. Die andere Geschichte darin ‚Meine dicke Freundin‘ findet sich im Autorinnenleben vom Mai.

Kaffee
Also, meine Freundin – bei ihr geht alles schief. Für ihren Unterhalt sorgen kann sie ja. Aber wenn die sonst was machen soll oder machen will, dann geht etwas schief.
Ich bin gerade auf dem Heimweg gewesen und hab ja ganz plötzlich so nen Kaffeedurst gekriegt. Nur noch Kaffee, Kaffee, Kaffee, hab ich gedacht. Ich hätte ja nur fünf Minuten bis heim gebraucht. Da habe ich ne Kaffeemaschine. Ne ganz normale, nicht so nen modernen Pipifax. In dem Moment hat mich meine Freundin auf dem Handy angerufen und gefragt, ob ich jetzt mal bei ihr vorbeikomme. Ich bin ja gerne mit ihr zusammen. Die kann mir ja auch nen Kaffee kochen, hab ich gedacht und ja gesagt. Das ist genauso weit wie zu mir gewesen. Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im Mai 2019

Das Buch ‚Heiter bis köstlich‘ vom Edition Paashaas Verlag http://www.verlag-epv.de ist auf dem Markt. Darin befinden sich 30 Kurzgeschichten rund ums Essen und ums Trinken von verschiedenen Autoren.  Auf die Ausschreibung sendete ich auch zwei Geschichten ein und beide wurden abgedruckt.  Hier kommt meine Geschichte

Meine dicke Freundin

Meine Freundin kenne ich schon ein paar Jahre.  Die meiste Zeit ihres Lebens liegt die nur auf ihren riesigen Sofa. Die macht ja wirklich kaum was, aber wenn die mal was macht, dann geht es schief.  Es ist schon eine Zeit lang her, da ist sie zum Doktor gegangen, weil sie zu dick ist.

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Aus meinem Autorinnenleben im April 2019

Das Buch Heiter bis Köstlich ist in Druck und wird bald erscheinen. Nebst Rezepten sind darin 30 Kurzgeschichten über Essen und Trinken von verschiedenen Autoren zu finden. Passend zum Buchtitel sind meine beiden im Buch veröffentlichten Geschichten heiter. Hier das Cover:
So beginnt meine Geschichte Kaffee: Also, meine Freundin – bei ihr geht alles schief. Für ihren Unterhalt sorgen kann sie ja. Aber wenn die sonst was machen soll oder machen will, dann geht was schief. Weiterlesen

Aus meinem Autorinnenleben im März 2019

Ich habe mich wieder einmal an einer Ausschreibung beteiligt. Wieder einmal mit Erfolg. Zwei lustige Geschichten, die ich eingereicht habe, erscheinen demnächst in einer Anthologie im Edition Paashaas Verlag, kurz epv. Die Anthologie heißt dann wohl wie die Ausschreibung ‚Heiter bis köstlich‘. Darin finden sich neben meinen beiden Geschichten 28 weitere rund ums Essen und Trinken. Angereichert ist das Buch mit Rezepten.

In meinen beiden Beiträgen geht es um eine Ich-Erzählerin bei ihrer Freundin. In der Geschichte ‚Kaffee‘ hat sie plötzlich großer Kaffeedurst überfallen und die Freundin versteht nicht, dass sie jetzt unbedingt einen Kaffee braucht.  Weiterlesen

Eva und die Panzer

(In der Literaturzeitschrift ‚Fettliebe‘ 2016 veröffentlicht)

Es war ein heißer Sommertag, als die 14 jährige Eva aus der Schule kam. Sie wollte einfach nur nach Hause. Noch zwei Straßen lagen vor ihr. Sie bog von der Hauptstraße nach rechts in die erste Seitenstraße ein.
Das Dorf wirkte wie ausgestorben. Außer ihr war kein einziger Mensch unterwegs und kein einziges Auto fuhr. Auch kein einziges Geräusch war zu hören. Sie wunderte sich sehr darüber.
Plötzlich hörte sie Panzer. Bei Panzer dachte sie immer an Krieg. Erschrocken drehte sie sich zur Hauptstraße um. Bald rollte der erste an ihr vorüber. Eva erkannte jetzt, dass es amerikanische Soldaten waren. In der nahen Stadt stand ihre Kaserne.
Wenn sie durch das Dorf fuhren, stellten sich die Schulkinder an den Straßenrand, lächelten ihnen zu und bildeten mit zwei Fingern einen V. Die Soldaten taten dann das gleiche.
Eva stellte sich aber mit leicht gespreizten Beinen mitten auf die Seitenstraße und blickte zur Hauptstraße. Sie hatte ein breites schönes Lächeln auf den Lippen.
Sexy sah sie aus mit ihrem dünnen handgenähten Jeansrock und dem hellblauen T-Shirt, das so gut dazu passte. Fand sie jedenfalls. Ihre orange Schultasche hielte sie mit beiden Händen am oberen Griff und ließ sie zwischen ihren gespreizten Beinen baumeln.  Weiterlesen

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